Die Sommermonate Juni und Juli sorgen für üppige Blüte von Blumen und Pflanzen. Hortensien auf dem Balkon  sind ein zeitloser Klassiker. Ob Rispenhortensie, Samthortensie oder Bauerhortensie – es gibt zahlreiche Sorten. Empfehlenswert in Topf oder Kübel ist eine Topfhortensie. Allerdings muss man bei der Pflanzung bedenken, dass diese Pflanzen im Kübel auch jede Menge Platz benötigen. Das Gefäß sollte nicht zu klein gewählt werden. Darüber hinaus ist auch eine regelmäßige Pflege und ein Rückschnitt erforderlich.

Topfhortensien mit dem richtigen Pflanzkübel

Die Wurzeln benötigen ausreichend Platz, um sich zu entfalten. Zudem entwickeln Hortensien im Wachstum ein großes Gewicht durch ihre Blüten- und Zweigepracht. Der Pflanzkübel für Topfhortensien sollte:

– Im Außenbereich geeignet sein
– Den Schwerpunkt weit unten haben, damit der Kübel nicht umfallen kann
– Umweltbewusste Verpackung: Zertifiziert mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“
– Einen Durchmesser zwischen 40-60 cm haben

Besonders große Hortensien, welche mit Freiland-Charakter entwickelt werden, benötigen überdimensionierte Gefäße. Ein Vorteil zur Erhöhung des Kübelgewichtes und zur Verbesserung der Standfestigkeit bei Wind und Wetter ist der Einsatz von torffreier Erde. Diese ist aufgrund der nachwachsenden Rohstoffe generell schwerer als torfhaltige Blumenerde. Das tut nicht nur dem Kübel gut, sondern schont gleichzeitig noch die Umwelt. Damit die Hortensie auch im Pflanzgefäß gut gedeiht und sich ihre Wurzeln problemlos ausbilden können, empfiehlt es sich, diese alle 2-3 Jahre umzutopfen.
 

Topfhortensien im Pflanzgefäß setzen

Topfhortensien benötigen viel Wasser. Daher ist zunächst darauf zu achten, dass ihr Pflanzgefäß über einen Wasserablauf verfügt. Dazu reicht häufig ein Loch im Boden. Dieses können sie bedecken zum Beispiel mit Tonscherben. Alternativ einet sich auch ein mineralisches Substrat wie zum Beispiel Lava oder Blähton. So entsteht eine Drainage-Schicht im Kübel, welche Wasser speichern kann und gleichzeitig die Staunässe verhindert. Die Schicht kann ca. ¼ bis 1/3 des Kübels betragen. Nun kommt ein spezielles Pflanzsubstrat zum Einsatz. Wir empfehlen die Rhododendronerde torffrei. Bringen Sie eine ca. 20 cm starke Schicht auf. Nun nimmt man die Topfhortensie aus dem Kunststoffgefäß, lockert die Wurzelballen und setzt die Pflanze ein. So wird das Wurzelwachstum angeregt. Rundherum mit Erde auffüllen und prüfen ob die Pflanze genügend Halt im Kübel hat. Anschließend gut aufgießen
 

Richtige Erde für Hortensien

Damit sich Hortensien optimal entwickeln, müssen Standort, Kübel und Erde passen. Es sind anspruchsvolle Pflanzen mit speziellen Bedürfnissen. Bei der verwendeten Erde gilt es darauf zu achten, dass diese ausreichend Wasser speichern kann. Das Heimatgebiet von Hortensien sind Wälder, wo der Schatten großer Bäume für ein gutes heranwachsen sorgt. Der Waldboden ist locker, tiefgründig. Durch den natürlichen Rotteprozess von Laub und Nadeln eher sauer, was den pH-Wert angeht.

 

Hortensienerde verwenden

Generell sollte der pH-Wert einer Hortensienerde leicht sauer sein, eine lockere Struktur haben und einen guten Anteil Rindenhumus enthalten. Für diese Pflanzen ist es erforderlich, ein spezielles Pflanzsubstrat zu verwenden, welches keinen Kalk enthält. Hier eignet sich besonders eine Rhododendronerde. Mit ihren Eigenschaften, auf stark zehrende Pflanzen abgestimmt, hat man eine gute Basis für die Aufzucht. Idealerweise ist dieses Substrat zudem wirksam vorgedüngt. Die Rhododendronerde gibt es mittlerweile torffrei. Damit wird der Abbau von Torf in den Mooren verhindert. Die Pflanzen- und Tierwelt wird so wirksam geschützt.

Wenn Sie eine Hortensie in einen Kübel pflanzen möchten, so müssen Sie sich auch mit dem dafür geeigneten Substrat befassen. Hortensien brauchen eine leicht saure Erde, die keinen Kalk enthält. Ideal für das Befüllen des Kübels ist deshalb eine spezielle Azaleen-Erde aus dem Handel, denn diese erfüllt alle Bedürfnisse der Hortensie.